UNSER JAHRESMOTTO 2026/27

Bunte Revolution 

Die „Bunte Revolution“ startet in der Jugendkunstschule Magdeburg in ein aufregendes Kunstschuljahr 2026/27 zum „Festival der Moderne“.

Es liegt in der menschlichen Natur auf gesellschaftliche und technische Entwicklungen mit schöpferischer Kraft zu reagieren und neuartige Gedanken zu entwickeln. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in Magdeburg Kunstbewegungen, die neue Utopien entwickelten. Lange in Sachsen-Anhalt verwurzelte revolutionäre Künstler gaben in vielen Bereichen neue Impulse, die bis in die heutige Zeit auch in Magdeburg spür-, sicht- und erlebbar sind. Somit hat auch unsere Stadt und wir, Anlass 2027 das „Festival der Moderne“ zu feiern.

Wie gestalteten die Magdeburger vor 100 Jahren ihre Stadt? Welchen Einfluss hatte die Kunst & Kultur jener Zeit, und welche Werke schaffe ich heute für die Nachwelt? Diesen spannenden Fragen wollen wir in unseren kunstpädagogischen Projektunterricht nachgehen.                                                                                     Wir unterstützen Magdeburger Zukunftsträumer & Weltgestalter dabei ihre Fantasien und ihre Gedanken mit den Mitteln der Kunst zum Ausdruck zu bringen und neue kreative Ansätze zu entwickeln. Inspirationsquellen sind hierbei: z.B. Bruno Tauts Aktion „Buntes Magdeburg“, der Pionier des Logos: Wilhelm Deffke, der Expressionismus, die Neue Sachlichkeit und aktuelle Kunstströmungen.

Die Jugendkunstschule nimmt den Geist der Moderne als Ausgangspunkt für die Arbeit in den Kunstklassen, Projekten mit Schülern und Erwachsenen mit verschiedensten Materialwerkstätten, um neue fantasievolle Werke im kreativen Miteinander in unserer jetzigen Lebensumgebung zwischen Technik, Natur und Digitalisierung zu erschaffen. Ziel ist es, die Kunst erlebbar zu machen und Strategien zu entwickeln, die Welt aus neuen Perspektiven zu betrachten und sie nach eigenen Vorstellungen auch unter den Prämissen von ökologischer & sozialer Verantwortung zu gestalten. Wir sensibilisieren die Sinne der Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen & Familien und laden zum gemeinsamen kunstvollen Mitgestalten der Welt und unserer Stadt ein!

Unsere anleitenden Künstler*innen verfügen über ein breites Spektrum an künstlerischen Techniken, die die es weiterzugeben gilt. Neben den klassischen Kunst- und Gestaltungstechniken wie Naturstudium, Grafik, Malerei, Drucken und Keramik werden auch multimediale Strömungen wie streetart, Comic und Illustration vermittelt.  Ziel ist es, die Kunst erlebbar zu machen und Strategien zu entwickeln, um die Welt aus neuen Perspektiven zu betrachten und sie nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Die eigene Ausdrucksfähigkeit wird dabei gestärkt, und jede*r Mitwirkende wird ein wichtiger Teil des Gesamtwerks der Gruppe. In kleinen Teams arbeiten die Teilnehmenden kreativ zusammen, vernetzen sich und lernen achtsam voneinander. Neue kreative Techniken werden vermittelt, handwerkliche Fähigkeiten gefördert und Erkenntnisprozesse angestoßen.

Mit diesem kreativen Rüstzeug werden die Teilnehmenden in der Jugendkunstschule bestens ausgestattet, um gemeinsam und selbstbewusst die Zukunft gestalten zu können. Ziel ist, ein Bewusstsein zu entwickeln, das Kindern und Jugendlichen Verantwortung für das eigene Handeln im Umgang mit Mensch und Natur ermöglicht.

Wir möchten diese Arbeit für die Magdeburger sichtbar machen und laden alle herzlich ein, (mit) zu gestalten! 

 

Psst …. wir feiern 2026  unseren 35. Geburtstag!
Besonderer Höhepunkt im Jugendkunstschuljahr 2025.26 wird eine umfangreiche Kunstausstellung aller 25 Kunstklassen und Kunstsemester ab Frühjahr 2026 im Gesellschaftshaus am Klosterbergegarten sein. Die genauen Termine sowie das künstlerische Rahmenprogramm geben wir rechtzeitig auf unserer Webseite bekannt.

2 Termine zum Vormerken:

Kunstausstellung Teil I: 18. April 2026 & Teil II mit Kunstfest: 30. Juni 2026 *

*Die genauen Uhrzeiten und das künstlerische Rahmenprogramm zum Mitmachen geben wir noch rechtzeitig bekannt.

 

Friederike Bogunski, Ulrike Gehle & Jan Focke  

 

JKS2022 PJ2 00857 286

Foto: Nilz Böhme